Wie konnte das geschehen?
Götz Aly hat eine Summe aus seinen Arbeiten zum Nationalsozialismus gezogen und unter der weiterhin so relevanten Fragestellung „Wie konnte das geschehen?“ ein grundlegendes Werk verfasst. Dabei geht er primär chronologisch vor und analysiert, mit welchen Motiven und vor allem Methoden Hitler und seine Gefolgsleute das Volk motivieren konnten, ihrer Ideologie zu folgen, an Kriegen teilzunehmen und den Holocaust zu tolerieren und mit zu betreiben.
Er bleibt also nicht bei den Anfängen, Gründen und Motivationen der nationalsozialistischen Bewegung stehen, sondern verfolgt die Entwicklung bis hin zur endgültigen Niederlage. Damit entsteht ein Überblick über die Geschichte des Nationalsozialismus als Ganzem. Der Leitfaden ist dabei seine titelgebende sozialpsychologische Grundfrage.
Da sich durch die historische Darstellungsweise jedoch die einzelnen Antworten auf die zentrale Frage über das Buch verteilen, möchte ich diese als Gliederung einer Inhaltsangabe verwenden. Etwa sechs Faktoren lassen sich aus Alys Ausführungen herausdestillieren, die psychologisch wirksam waren. Es konnte geschehen
- wegen einer erfahrbaren „Volksgemeinschaft“,
- wegen einer Ideologie des Rassismus, die als Rechtfertigung dienen konnte,
- wegen der Erfahrungsmöglichkeit, an einer dynamischen Bewegung teilzunehmen,
- wegen der belohnenden und beruhigenden sozialen Sicherungen und Gratifikationen,
- wegen eines mitreißenden kulturellen Programms,
- wegen der Passivität der Vielen.
1. Volksgemeinschaft
Der Nationalismus blieb kein theoretisches Konstrukt, sondern war erlebbar als „Volksgemeinschaft“. Der Staat galt als identisch mit der Gesellschaft. Ein großes „Wirgefühl“ entstand. Die nationalsozialistische Deutsche Arbeitsfront initiierte viele Veranstaltungen, die „den Werksstolz und die Werkverbundenheit“ weckten, so dass sich Unternehmer und Angestellte sich menschlich näher kamen. „Zusammen mit dem Reichseintopftag, dem Reicharbeitsdienst, der Wiedereinführung der Wehrpflicht und auch der staatlichen Jugendorganisation entstand an verschiedenen gesellschaftlichen Orten eine zumindest gefühlte Volksgemeinschaft“ (S. 152), in der Unterschiede abgeschwächt oder relativiert wurden.
Ständig wird das Volk beschworen: „vom Volksgeist über Volkswagen bis zum Volkssturm, von der Volksgasmaske bis zum Volkswohl, von der Volksaufklärung über den Volksempfänger bis zum Volksvermögen.“ (S. 240) Nichts sollte das große Wir aufteilen, auch nicht die beiden großen Kirchen. Es wurden konfessionsübergreifende Gemeinschaftsschulen eingerichtet. Die Einzelgewerkschaften wurden „elegant eingegliedert“ (S.141). Dagegen galt das Judentum als natürlicher Feind, weil es „Entheimatung“ sei (so der Theologe Paul Althaus, S. 106), kosmopolitische Neigungen pflegte.
Nach Kriegsbeginn und erst recht nach den Deportationen der Juden konnte die Idee der gemeinsamen Schuld und die Erwartungen von Rache durch die Kriegsgegner nicht nur im Einzelnen aufkeimen, sondern diese Angst wurde von Joseph Goebbels geradezu instrumentalisiert. Er war der Schöpfer des Begriffes „Kollektivschuld“ (S. 461) und prägte die Formel „Kraft durch Furcht“ (S. 641)! In der Endphase (ab 1942) wurden die Deportationen bewusst öffentlich durchgeführt. Damit sollte jeder Teil am grausamen Geschehen haben. Die Angst vor der Rache wurde angesichts der deutschen Gräueltaten übergroß (s. S. 516). Goebbels frohlockt, dass er die „Radikalisierung und Totalisierung unserer Kriegsführung“ erfolgreich vorangetrieben habe (S. 544).
Und die, die sich kurz vor dem Kriegsende dem sinnlosen Kämpfen und Töten entgegenstellten, mussten eine fanatische „Justiz“ und gnadenlose Hinrichtung befürchten (und/oder erleiden).
Wie konnte das geschehen? Durch die geschickte, und auch tatsächlich erfahrbare Schaffung eines starken Wir, das mit einem durch Abstammung definierten „Volk“ identisch sein sollte. Dies konnte als Aufwertung und auch als Aufgabe erfahren werden: „Eine große Zeit verlangt ein großes Volk. Beweist, dass ihr ein großes Volk seid!“ rief Göhring im Berliner Sportpalast am 28.10.1936 (S. 225).
2. Rassismus
Die Idee und das Empfinden einer Volksgemeinschaft wurden verstärkt durch die Ideologie der „völkischen Reinheit“ (S. 104). Schon 1923 war ein Lehrstuhl für Rassenhygiene eingerichtet worden. Die Nürnberger Gesetze von 1935 überführten diese Ideen spürbar in die gesellschaftliche Wirklichkeit. Die Überschrift lautete: „Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“. Es richtete sich explizit gegen die Juden.
Aly zeigt auf, dass eine wesentliche Triebfeder für den Judenhass Neid und ein Unterlegenheitsgefühl waren. Er zitiert Theodor Heuss, der bereits 1931 in seinem Buch „Hitlers Weg“ konstatierte, die nationalsozialistische Rassenlehre folge einem „erstaunlichen Minderwertigkeitsgefühl“. „Sie vergotte die Arier »als die Krone der Schöpfung«, um »ein Manko zu verdecken«“ (S. 58 mit Zitat von Heuss). Juden hatten statistisch einen klaren „Bildungsvorsprung“ (S. 55). Allerdings verringerte sich dieser. Ihre „Konkurrenten fanden das politische Angebot attraktiv, sich mit staatlicher Hilfe jener Positionen zu bemächtigen, die Juden erfolgreich aufgebaut hatten und noch innehatten“ (S. 57). Dies leitet zum nächsten Punkt über:
3. Junge Bewegung und sozialer Aufstieg
„Mit Vorliebe umwarb die NSDAP Jugendliche und junge Erwachsene.“ (S. 96) Die Jahrgänge bis 1914 waren sehr stark gewesen und die nun jungen Männer waren wegen des 1. Weltkrieges oft vaterlos aufgewachsen. Bei ihnen fand sich „Empörergeist und Bereitschaft zur Unterordnung“ gleichzeitig (S. 99). „Das Durchschnittsalter der neu [in die NSDAP] Eingetretenen lag 1927 bei 25 Jahren“ (S. 98f). Die forcierte Dynamik hielt die junge Bewegung in Schwung. Immer war von Neuem, der Zukunft, der Aktion, der Beschleunigung die Rede. „Schnelligkeit galt Joseph Goebbels … als »Mutter des Erfolges«“ (S.17). „Aktion, Aktion, Aktion: Leben wie im Kino“ überschreibt Aly das Kapitel über das Jahr 1938 mit dem „Anschluss“ Österreichs bis zum Münchner Abkommen (S. 243). Das „Herrschaftsmittel Tempo / Beschleunigung / Hochspannung“ zieht sich durch die Zeit der NS-Herrschaft (S. 656).
Soziale Not und Arbeitslosigkeit hatten viele der Gau- und Ortsgruppenleiter der NSDAP selbst erlebt. Sogar bei Dr. Joseph Goebbels war 1929 der Gerichtsvollzieher zur Pfändung gewesen. Die junge Bewegung versprach sozialen Aufstieg und soziale Absicherung. Und sorgte tatsächlich dafür.

Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 2026.
4. Soziale Sicherung
Man muss, durch Aly informiert, konzedieren, dass das „sozialistisch“ im Namen der Bewegung nicht nur taktisch motiviert war. Vielmehr kam es sofort zu Sozialgesetzgebungen in Serie: Der Schutz vor Pfändungen, wovon auch Bauernhöfe profitierten, wird festgeschrieben (S. 120–122), ebenso der Schutz der Mieter vor Kündigungen bei Zahlungsschwierigkeiten (S. 120 und 125), die Urlaubstage werden mehrfach vermehrt (S. 172), der 1. Mai zum gesetzlicher Feiertag erklärt, die Heimarbeiter*innen erhalten Unterstützung (S. 126f). Die Steuerreform von 1934 entlastet bereits die Familie; 1935 wird zudem das Kindergeld eingeführt (S. 231). 1941 wird erstmals eine Krankenversicherung für Rentner etabliert (S. 453f). Körperliche Arbeitende erhalten größere Lebensmittelrationen (S. 82).
Infolgedessen stieg der wirtschaftliche Optimismus und dementsprechend auch die Geburtenrate (S. 233f).
Heikel musste, wenn man zudem die Kosten der massiven Aufrüstung seit 1935 mitbedenkt (S. 259), die Finanzierung all dieser Ausgaben sein. Einen gewissen Anteil hatten die Unternehmen und Aktiengesellschaften zu leisten. Das „Anleihestockgesetz“ vom Dezember 1934 zwang die Aktiengesellschaften, „die Dividendenausschüttungen zu begrenzen und die Überschüsse in einem staatlichen Anleihestock festverzinslich anzulegen“ (S. 173). Die Zinsen wurden wenig später gedrosselt und die für die Anlage waren zwar Gutscheine ausgegeben worden, die aber erst 1941 bzw. dann „nach Kriegsende“ sollten eingelöst werden können (S. 174).
Entsprechende Maßnahmen zogen sich durch die Zeit der NS-Herrschaft: Verdoppelung der Körperschaftssteuer in den Jahren 1937–1940 (S. 232), 1942 eine Ablösung der Hauszinssteuer für die nächsten 10 Jahre trotz Mietpreisstopps (!), die dem Staat 8,1 Mrd. Reichsmark von den Hausbesitzern einbrachte (ebd.) und schließlich die Abgabe des „Zwangsarbeiterlohns“ auf ein „Sperrkonto“ (S. 453).
Mit Letzterem ist aber schon angedeutet, wie sich das NS-Regime vor allem finanzierte: durch Raub, Enteignung und Ausbeutung (S. 254–271). Die Verschuldung des NS-Staates stieg bis 1938 in atemberaubende Höhen. Durch den Anschluss Österreichs fielen der Reichsbank Gold und Devisen in beträchtlicher Höhe zu (S. 257f). Thomas Mann vermutete übrigens, dass die „Confiscation der jüdischen Vermögen“ ein „Hauptgrund für die Eroberung Österreichs gewesen zu sein scheint“ (S. 261).
Dazu kam aber die Enteignung sowohl der emigrierenden als auch der deportierten Juden. Mit einer Verordnung vom 26. April 1938 mussten alle Juden ihr gesamtes Vermögen gegenüber den Finanzämtern deklarieren. Es wurde bis November 1941 enteignet (S. 260) und spülte 7,4 Milliarden Reichsmark in die Kassen.
Nach dem Pogrom vom 9./10. November 1938 verhängte die Reichsregierung die bösartig so bezeichnete „Judenbuße“ von einer Milliarde Reichsmark (S. 267). Zu diesem Zeitpunkt bestand die Möglichkeit, dass das Reich zahlungsunfähig wurde. „Die Regierung benötigte Geld und nochmals Geld. Sie mogelte sich ständig am Staatsbankrott entlang.“
Schon in seinem Buch „Hitlers Volksstaat“ von 2005 hatte Goetz Aly nachgewiesen, wie sehr die sozialen Wohltaten und die Aufrüstung das Reich finanziell überfordert hätten, wenn es nicht in dem außenpolitischen Aktionismus und dem Raub an den Juden immer weiter fortgefahren wäre. Zum Gesamtbild der Mittelbeschaffung gehört u.a. auch, dass die Soldaten Raubgut nach Hause senden bzw. mitbringen durften (wovon auch ansonsten als integer betrachtete Personen gerne profitierten, vgl. S. 332) und schließlich der Raub an Land und Agrarprodukten, der etwa die Bereitschaft und die erklärte Entscheidung einschloss, Hunderttausende von sowjetischen Kriegsgefangenen verhungern zu lassen. Aly spricht von der „blutigsten Konkursverschleppung der Weltgeschichte“ (S. 652).
5. (Brot und) Spiele
Zu den sozialen Wohltaten gesellte sich der sehr bewusste und gekonnte Einsatz von Unterhaltung. Vom Programm „Kraft durch Freude“ und die Förderung des Sportes, der Film- und Musikbranche über die Wochenschauen mit ihrer Propaganda bis hin zu pompösen Festen mit Fahnen und Aufmärschen war für Unterhaltung gesorgt. Diverse Organisationen wie BDM, Flieger-HJ etc. profitierten vom von der Partei „betreuten Pluralismus“ (S. 310). Es sollte dem Volk auch an Tabak, Kaffee und Alkohol nicht mangeln. Goebbels war wichtig, das Volk „bei guter Laune zu erhalten; denn die Laune ist wirklich kriegsentscheidend“ (S. 451 als Zitat von Goebbels).
6. Passivität der Vielen
Warum sich so wenige zu Widerstand aufraffen konnten, erklärt sich z.T. durch die beiden vorangegangenen Faktoren. Dazu kommt, dass zunächst für viele die Kombination aus „Glanz, Ordnung, Frieden“ (S. 250 als Zitat von Viktor Klemperer) durchaus attraktiv war. Es schien ja gut zu gehen. Immerhin gingen außenpolitisch sechs Jahre ohne Blutvergießen ins Land, so dass von Hitler als dem „General Unblutig“ gesprochen werden konnte (S. 303). Dabei wurde verkannt, dass Hitler den großen Krieg wollte und (finanziell) „brauchte“. Zunächst handelte es sich also durchaus um eine „Zustimmungsdiktatur“, die aber seit 1939 langsam und seit Mitte 1941 schnell bröckelte und „ein von der Propaganda verfestigtes Gefühl der Ausweglosigkeit, der Ohnmacht und der Angst vor einem Schrecken ohne Ende die Oberhand“ gewann (S. 567f).
Geschickt waren auch potenzielle Gegner geschwächt worden. Exemplarische Verhaftungen wirkten früh „generalpräventiv“ (S. 667). Hitler hielt insgesamt das Zentrum für den mächtigsten Gegner und so „aktivierten Hitler und Goebbels 1935 den antikatholischen Kirchenkampf“ (S. 199f). Sie konnten dabei die Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensangehörige und Priester nutzen, sowohl was Fälle von (damals und noch lange strafbarer) Homosexualität als auch Kindesmissbrauch betrifft. Die Staatsanwälte verfolgten „– gewissermaßen auf Knopfdruck – in allen deutschen Provinzen einzelne Fälle exemplarisch“ (mit Schwerpunkt im katholischen Westen), wobei Verfahren teils in der Schwebe gehalten wurden, „um den Druck aufrechtzuerhalten“ (S. 201).

Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 2026.
Zusammenfassung
Mit meiner Form der knappsten Zusammenfassung habe ich die chronologische Darstellung systematisiert im Blick auf die Grundfrage: Wie konnte das geschehen?
Es konnte geschehen, weil die Führer einer jungen, dynamischen, ideologisierten Bewegung geschickt auf der psychologischen Klaviatur menschlicher Gefühle zu spielen vermochten.
Sie verstanden es, das Bedürfnis nach einem solidarischen Wirgefühl unter den Angehörigen des deutschen Volkes zu fördern und zu nutzen. Dieses Wir wurde gestärkt durch die Abgrenzung von den „Anderen“, zu denen die Juden gerechnet wurden, die als potentiell verräterisch (internationale Verbindungen) betrachtet wurden.
Zudem neidete man den Juden ihren Erfolg und als die NS-Führung es gerechtfertigt erscheinen ließ, vom Hab und Gut der Juden zu profitieren, widerstanden nur wenige. Die Bevölkerung spürte den Aufschwung und war dankbar für die sozialen Wohltaten. Sie konnte dabei verdrängen, dass die Führung all dies mit Unrecht (Raub, Enteignung) ermöglichte und ein großer Krieg fest eingeplant war, um Land im Osten zu kolonisieren.
Die Zustimmungsraten sanken mit Beginn des Krieges, wofür Aly fünf Indikatoren anführt: „1. Die Häufigkeit der Vornamen Adolf, Horst und Hermann; 2. Die Häufigkeit der … Kirchenaustritte; 3. die Wortwahl in den Anzeigen für die Gefallenen; 4. das Sparverhalten; 5. Die Anzahl der Todesurteile, die aus politischen Gründen gegen Altreichsdeutsche gefällt wurden.“ (S. 295) Zunehmend konnte gleichwohl die unvermeidliche Angst der deutschen Bevölkerung vor der unausweichlich erscheinenden Rache der Alliierten den zunehmend verzweifelten Siegeswillen aufrecht erhalten.
Zum Aspekt des Rassismus
Götz Aly wurde schon früher vorgeworfen, er sei ein „engstirniger Materialist“, weil er die ideologische Basis der Entscheidungen Hitlers als weniger relevant erachte als ökonomische und militärische Aspekte. Nun wiesen aber andere Forscher und auch Götz Aly auf, wie sehr die finanzielle Notlage und die Entschlossenheit zum großen Krieg und Raubzug (!) jeweils aufs Neue brutales Vorgehen nach sich zog.
Gleich zweimal zitiert Aly Thomas Manns Wort vom Rassismus, den die Nazis als »revolutionäres Zersetzungsmittel« nutzten (mit der Fortsetzung): »Wenn einem nur nicht das Wort ›revolutionär‹ noch immer zu gut wäre für diese nihilistische Schweinerei.« (S. 272 und 591)
Es ist ein schwer zu beantwortende Frage, wie sich Rassismus, Nationalismus und völkische Ideologie zueinander verhalten. Hitler beschreibt, wie er von Jugend an sich als Deutscher in Österreich fühlte. Das Deutschtum spielte für ihn die entscheidende Rolle: Die Nationalhymne „Deutschland, Deutschland über alles“ zitiert er mehrfach. Über den Fragen der Ideologie wird leicht übersehen, dass Hitler als Paradebeispiel für „toxische Männlichkeit“ gelten kann. Er spricht von „lächerlichen wie zwecklosen Wohlfahrtsduseleien“, von „brutaler Entschlossenheit in der Niederbrechung unverbesserlicher Auswüchslinge“
Fortsetzung folgt
Welche Fragen bedürfen Ihrer Ansicht nach der weiteren Diskussion?
z.B.:
- Ist „Verstehen“ möglich?

Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Frankfurt am Main: S. Fischer Verlag 2026.



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